Aufgaben von Pro Mehrweg

Die Mitglieder des Verbands treten überall dort für den Einsatz von Mehrweggebinden ein, wo sie ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind.

Das bedeutet nicht: Mehrweg um jeden Preis, sondern immer dann, wenn sich Abfall durch Wiederverwendung und Gebindekreislauf vermeiden lässt. Der Verband verwahrt sich gegen den Gesichtspunkt der Industrievertreter, die Produktion von Einwegverpackungen und der dadurch verursachte Abfall sei volkswirtschaftliche Wertschöpfung, weil Recycling Wertstoffe gewinne. Mit diesem Argument wird vernachlässigt, daß die Recyclingverfahren erhebliche Energie benötigen und damit die Umwelt belasten, nicht vollständig wieder verwerten und schließlich funktionierende Mehrwegsysteme gefährdet werden, die insgesamt rund 250.000 Menschen Arbeit geben.

 Die Aufgaben in Stichworten:

  • Förderung von Mehrweg-Getränkeverpackungen in den Verkehrskreisen der produzierenden Getränkeindustrie, des Groß- und Einzelhandels.
     
  • Förderung von Mehrweg-Getränkeverpackungen bei den Konsumenten. Dialog mit allen relevanten Gruppen der Öffentlichkeit über die ökologischen und ökonomischen Aspekte von Ein- und Mehrwegverpackungen.
     
  • Beratung der gesetzgebenden und ausführenden Organe auf europäischer, bundesdeutscher und Länderebene in Bezug auf juristische, ökologische und ökonomische Fragen und Entscheidungen, wie z.B. die Verpackungsverordnung oder das Kreislaufwirtschaftsgesetz.